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Fortbildungsreihe Hilfsmittelversorgung im Dialog
Gleichwohl die Versorgung mit Hilfsmitteln einen wichtigen Stellenwert in der medizinischen Rehabilitation und pflegerischen Versorgung einnimmt, ist die Versorgungspraxis bislang wenig wissenschaftlich reflektiert. Das Angebot ist vielfältig und erscheint verwirrend, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Praxis des Versorgungsprozesses weisen einige Stolpersteine auf, so dass in vielen Fällen gar keine oder nur eine suboptimale Versorgung zustande kommt.
Die Tagesseminare behandeln jeweils ausgesuchte Versorgungsbereiche, Produktgruppen bzw. –untergruppen und -arten des Hilfsmittelverzeichnisses unter folgenden Aspekten:
- Grundlagen der Pathophysiologie der zugrundeliegenden Beeinträchtigung;
- Bewertung der Behinderungen und Beeinträchtigungen im Kontext der ICF
- Indikationen und leistungs- sowie sozialrechtliche Grundlagen des Versorgungsanspruchs
- Hinweise auf evidenzbasierte Verordnungsempfehlungen
- Überblick über das jeweilige Angebot indikationsgemäßer Hilfsmittel unter besonderer Berücksichtigung
- der konzeptionellen und technischen Unterschiede
- der Voraussetzungen für eine sichere und erfolgreiche Anwendung
- Anforderungen an den Versorgungsprozess (kontrollierte und fachgerechte Abgabe durch die jeweils spezialisierten Berufsgruppen)
- weitere Qualitätsmerkmale
- Meinungs- und Erfahrungsaustausch
Die Seminare bieten, soweit sich das technisch realisieren lässt, die Möglichkeit, die diskutierten Hilfsmittel an Ort und Stelle auszuprobieren und mit spezialisierten Leistungserbringern bzw. Herstellern Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.
Hier die Themen für 2012
| 05.05.2012 | Sprachlos? – Hilfsmittel zur unterstützenden und unterstützten Kommunikation bei Kindern und Jugendlichen |
| 30.06.2012 | Vorsicht - selbstwirkende Systeme! Was Antidekubitussystem wirklich leisten können und was nicht |
| 22.09.2012 | Aufstehen: Technische Hilfsmittel bei der Mobilisierung, Vertikalisierung und Positionsänderungen von Menschen mit Bewegungseinschränkungen |
| 24.11.2012 | Sehen im Alter - Vergrößernde Sehhilfen und Wohnumfeldgestaltung bei hochgrader Alterssichtigkeit und drohender Blindheit |


